Ein Betriebssystem für Arbeit — in Teilen erklärt.
Kurze Texte aus dem Maschinenraum des Adaptive Capacity Operating System (ACOS): die Regeln, die Bilder dahinter und die ehrlichen Grenzen. Das vollständige Handbuch und das Buch »Die Neurocompatible Company« sind noch unveröffentlicht — das Handbuch erscheint in Kürze. Bis dahin: die Kernideen, frei zugänglich.
Alle Beiträge der ACOS-Serie
Die 50-Prozent-Regel: Warum wir nur die Hälfte verplanen
100 % Auslastung fühlt sich effizient an — und ist der teuerste Fehler im Betrieb. Über Puffer als Produktionssicherheit und die Frage, was eine Simulation über 400 Betriebsjahre dazu sagt.
Anker und Segel: Symbiose statt Toleranz
Warum »Wir tolerieren Neurodivergenz« das Problem ist, nicht die Lösung — und wie gemischte Teams funktionieren, wenn man Rollen als Hüte versteht statt als Tattoos.
Kapazität ist Budget
Erschöpfung ist keine emotionale Aussage, sondern eine buchhalterische. Über Löffel, den Dispo-Kredit des Körpers und die drei legitimen Betriebsmodi Normal, Minimal und Recovery.
Keine Zurufe: das One-Input-Prinzip
»Hast du mal kurz…?« ist der teuerste Satz der Wissensarbeit. Warum jede Arbeit durch eine einzige Tür muss — und was das mit Kontextwechsel-Kosten zu tun hat.
Grundlage der Serie: das ACOS-Handbuch (noch unveröffentlicht, erscheint in Kürze) und das Buchmanuskript »Die Neurocompatible Company«. Die quantitativen Aussagen stammen aus der Simulationsstudie »Der 50-Prozent-Betrieb«.